Tamara Minder

An-ge-dacht!

Adventskranz<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchgemeinde-ammerswil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>16</div><div class='bid' style='display:none;'>438</div><div class='usr' style='display:none;'>8</div>

Ein segensreiches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2018.
Advent, Advent ein Lichtlein brennt;
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.
Und wenn das fünfte Lichtlein brennt,
dann hast du Weihnachten verpennt.



Ich gestehe es ganz freimütig. Dieses Adventsgedicht war mein liebstes in der Kindheit – trotz oder gerade weil ich Pfarrerssohn war. Allerdings verschlafen hätte ich Weihnachten nie und dass erst recht nicht im Pfarrhaus mit all den Aktivitäten in der Adventszeit und erst recht nicht, weil es ja am Heiligen Abend Geschenke gab. Warum es zur Weihnacht Geschenke gibt, habe ich allerdings erst später wirklich begriffen. Weil Gott uns mit der Geburt seines Sohnes beschenkt, weil Gott uns in diesem kleinen Kind in Bethlehem ganz nahe sein will, darum haben wir Grund zu unbeschreiblicher Freude. Und diese Freude soll mit kleinen Geschenken an andere weitergegeben werden. Allerdings ergreift nur den die wirkliche Weihnachtsfreude, der den Grund der Freude begreift und glaubt – sich von ihm ergreifen lässt. Wer diesem Jesuskind glaubt und sich ihm anvertraut, der wird nicht mehr nach dem Buchstaben des Gesetzes gerichtet, sondern der kann mit der liebenden Gnade Gottes rechnen. Das bedeutet zugleich, nur der, der um den richtenden und strafenden Gott weiss, weiss sich von Gottes Liebeszusage in Jesus beschenkt.

Wer das nicht weiss oder bedenkt, der hat trotz allem, was er schenkt oder wie sehr er selbst wird beschenk, Weihnachten verpennt.

So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Johnnes 3,16

Ihnen und Ihren Lieben ein segensreiches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2018.

Pfarrer Michael Lo Sardo
Bereitgestellt: 01.12.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch