Tamara Minder

An-ge-dacht

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Eine gesegnete Zeit.
«Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein» so sagt Jesus zu seinen Jüngern bevor er in den Himmel auffährt.

Nun feiern die Christlichen Kirchen am Pfingstsonntag, 09. Juni 2019, wieder das Geschehen, dass der Heilige Geist über die Jünger ausgegossen wurde und sie anfingen in unterschiedlichen Sprachen zu reden, so dass Menschen aus aller Herrenländer sie in ihrer Muttersprache verstanden.

Pfingsten – nicht nur das Fest der «Geburt» der Kirche – sondern auch das Fest, an dem die babylonische Sprachverwirrung aufgehoben wurde. Denn als die Menschen sein wollten wie Gott und den Turm zu Babel bauten, strafte Gott sie damit, dass sie sich nicht mehr verstanden. Nun sollen sie sich wieder verstehen. Vor allem sollen alle Menschen von der Friedensbotschaft - der Liebesbotschaft Gottes in Jesus Christus – erfahren.

An Pfingsten hat Gott seinen Heiligen Geist geschenkt. Es liegt an uns zu zeigen und zu leben, welches Geistes Kinder wir sind. Leben wir oder versuchen wir zumindest zu leben im dem Geist des höchsten Gebotes Gottes: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft" und "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst".

«Gott lieben» heisst für mich zu allererst, ihm dankbar sein für das Leben, das er mir und jedem anderen geschenkt hat. Und dieser Dank ist Anlass zur Freude und zugleich zur Demut, denn alles, was ich bin und habe ist sein Geschenk. Da ist kein Platz für Stolz oder gar Hochmut.

Da ist der Aufruf zu leben im Geist der Liebe und des Friedens, trotz und gerade angesichts des immer wieder Scheiterns. Denn wenn wir aufgeben, dann wird es keinen Frieden geben – nicht in unseren Herzen und nicht in der Welt.

Eine gesegnete Zeit…
Pfarrer Michael Lo Sardo
Bereitgestellt: 31.05.2019     
aktualisiert mit kirchenweb.ch