Tamara Minder

An-ge-dacht

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Ein paar Worte...

Ein Haus zum Leben
Der Vater holt aus dem Schrank ein Glas Honig, lässt Marianne den wunderbaren Duft riechen und erklärt dann nach einem kurzen Gespräch:
Ein Bienenvolk besteht aus Tausenden von Bienen. Jede einzelne hat genaue Aufgaben zu erfüllen. Die Arbeitsbienen bauen Waben, pflegen die Brut, nähren das Volk, verteidigen es gegen Feinde.
Die Königin legt die Eier -bis zu zweitausend am Tag. Ein Hofstaat von jungen Bienen umgibt sie, wohin sie geht, reicht ihr das Futter, streichelt sie - und das alles tun die Bienen von selbst, ohne lange zu fragen.

Der Imker - der Bienenvater - hat ihnen das Haus gebaut. Die Bienen wissen, er ist da; spüren seine Gegenwart an den Zeichen, die er hinterlässt, an der Fürsorge, die er für sie hat. Natürlich kann keine Biene den Bienenvater beschreiben. Aber jede weiss, dass es ihn gibt.

Und würde eine junge Biene einer alten Biene sagen: "Ich glaube nicht an den Bienenvater" und "Er hat uns kein Haus gebaut" - glaubst du nicht, die alte Biene würde sich ärgern? Mit Recht? Auf den Einwurf seiner Tochter, dass die Menschen aber keine Bienen seien, antwortet der Vater:

Ich weiss immerhin, dass wir uns nicht selbst erschaffen haben. So wenig wie die Bienen. Und dass wir an dieses Geheimnis unserer Herkunft denken sollen. Und dass es einen Ort gibt, der sich dazu eignet: die Kirche. Und deshalb eben gehen wir hin, deine Mutter und ich.

Apostelgeschichte 17, 27b.28a:
Gott ist ja jedem einzelnen unter uns nicht fern.
In ihm nämlich leben, weben und sind wir.
Bereitgestellt: 28.06.2019      
aktualisiert mit kirchenweb.ch