Tamara Minder

Aktion "BROT FÜR ALLE"

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Eine Frage der 1,5 Grad Celsius – Klimagerechtigkeit
Wir Menschen haben das Klima seit der Industrialisierung bereits um ein Grad Celsius erwärmt. Die Folgen sind schwerwiegend – weltweit wie in der Schweiz. Schon jetzt leiden viele Menschen im globalen Süden unter dem Klimawandel, und künftige Generationen werden dadurch bedroht. Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein setzen sich in der Oekumenischen Kampagne 21 deshalb für Klimagerechtigkeit ein und zeigen, was das bedeutet.

Extreme Wetterereignisse werden immer häufiger. In ländlichen Gebieten in Kenia verdorren zunehmend ganze Felder. Konflikte um Weideland nehmen zu. Tropische Wirbelstürme, punktuell extreme Niederschläge und Hochwasser in Haiti oder in Indonesien überfluten Felder, Ernten und Häuser und fördern Krankheiten, Hunger und Armut. Im Alpenraum messen wir bereits jetzt eine Erwärmung von durchschnittlich zwei Grad Celsius – die Gletscher schmelzen immer schneller. Wir Menschen haben das Klima seit der Industrialisierung bereits um ein Grad Celsius erwärmt. Die Folgen sind schwerwiegend – weltweit wie in der Schweiz. Schon jetzt leiden viele Menschen im globalen Süden unter dem Klimawandel, und künftige Generationen werden dadurch bedroht.

Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein setzen sich in der Oekumenischen Kampagne 2021 deshalb für Klimagerechtigkeit ein und zeigen, was das bedeutet. Kohlendioxid (CO2) ist das bedeutendste Treibhausgas, das diesen Wandel vorantreibt. Es entsteht unter anderem bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Erdöl oder Erdgas. Insbesondere Menschen in wohlhabenden Ländern und Gesellschaftsschichten verbrauchen zu viel fossile Energie – sie verursachen den Klimawandel hauptsächlich. Hinzu kommt ihr immenser Fleischkonsum. Für die Ernährung der Tiere, die dieses Fleisch liefern, wurden riesige Flächen an Wäldern abgeholzt, die nun als Weiden und für den Futtermittelanbau dienen. Betroffen vom Klimawandel sind aber sämtliche Menschen auf der Welt. Darin liegt die grosse Ungerechtigkeit. Obschon sie nur gering zum globalen CO2-Ausstoss beigetragen haben, leiden Menschen aus ärmeren Ländern besonders. Denn ihnen fehlt es an Möglichkeiten, sich an die neuen Bedingungen anzupassen. Als Folge von extremen Wetterereignissen wandern vielerorts Menschen von ländlichen Gebieten in Vorstädte ab – überdurchschnittlich viele Männer. Zurück bleiben die Alten, die Frauen mit Kindern mit dem Haushalt und der Arbeit auf dem Feld. Prekärerweise kommt für sie Mehrarbeit hinzu – für die Beschaffung von Wasser in austrocknenden Gebieten oder für die Wiederherstellung von Feldern nach einem Hochwasser.

In diesem Jahr werden wir den Fastenkalender wieder in der Kirche auflegen. Er kann auch im Sekretariat der Kirchgemeinde angefordert werden. Für Ihre Spenden verwenden Sie bitte den Einzahlungsschein „Brot für alle“ im Fastenkalender. Mit dem oekumenischen Gottesdienst am Sonntag, 14. März 2021 um 10.15 Uhr in der kath. Kirche in Dottikon eröffnen wir die diesjährige Sammelaktion. Das gemeinsame Suppenessen muss leider Corona bedingt ausfallen.
Bereitgestellt: 25.01.2021     Besuche: 43 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch