Tamara Minder

An-ge-dacht

ich_bin_dann_mal_weg_20151130_1222470125 punkt <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;z.V.&nbsp;Pfarrer&nbsp;Michael&nbsp;Lo&nbsp;Sardo)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchgemeinde-ammerswil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>16</div><div class='bid' style='display:none;'>840</div><div class='usr' style='display:none;'>8</div>

Ein paar Gedanken zu Auffahrt und Pfingsten
So könnte man kurz zusammenfassen, was da an Himmelfahrt / Auffahrt passiert ist.

Jesus ist. Er lebt. „Ich bin.“ Sein Dienst ist getan im damals, hier und jetzt. Er war ans Kreuz geschlagen worden. All die menschliche Bosheit, Niedertracht und Gottesfeindschaft hat er erlebt, auf sich genommen. Und dann war die Schale des Grabes aufgebrochen und er zu neuem Leben auferstanden. Seine Jünger haben erst nix verstanden; erst als sie ihn sahen, anfassen, mit ihm essen konnten, da fiel es ihnen wie Schuppen von den Augen. Ist ja auch kaum zu glauben!

Deshalb bekamen die Jungs noch knapp 4 Wochen Nachhilfeunterricht, bevor es für den liebenden Lehrmeister Zeit wurde: „Ich bin dann mal weg!“ zu sagen und gen Himmel zu fahren und was anderes zu machen: Zu sitzen als Hingerichteter nun zur Rechten Gottes um zu richten gnädig, in Liebe, aber bestimmt über Lebende und Tote!

Seine Jünger hat er damals allein zurück aber nicht allein gelassen. 10 Tage später kam der Heilige Geist über sie und uns, um uns zu begleiten und zu leiten durch unser Leben auf den Tag unseres letzten Atemzugs und unserer Anhörung vor dem Richterstuhl hin. Da wird sich ein jeder und eine jede Seele fragen lassen müssen, ob sie denn, weil der Richter sie so sehr liebt, Liebe übte in ihrem irdischen Leben; Hände reichte, da wo andre Fäuste ballten, in Schutz nahm, den, der durch andre ins Visier genommen und „whatever“.

Die Botschaft ist klar! Und wenn wir diese Verheissung ernst nehmen, dann gilt sie noch heute: Lebe und überlege, wie Du lebst mit der Möglichkeit, dass Du einmal vor seinem Richterstuhl stehst. Entscheide Dich, ob Du für Dein Leben den Weg des Lebens und der Liebe wählst? Wie ER über dich entscheidet, das entscheidet Er dann. Glaube ist auch eine Zumutung. Und Gott hat den Mut, uns einiges zuzumuten / zuzutrauen.

Ich wünsche schöne Auffahrt und Pfingsten mit viel Leben in der Seele.
Pfarrer Michael Lo Sardo
Bereitgestellt: 26.04.2021     Besuche: 48 Monat 
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