Tamara Minder

An-ge-dacht

01.04.2020 / Schafe (Foto: Pfarrer Michael Lo Sardo): Beim Blick aus meinem Küchenfenster sehe ich seit einigen Tagen wieder eine kleine Schar Schafe eines Ammerswiler Bauern. Und mir kommen unweigerlich die Worte in den Sinn.

Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN immerdar.
Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
Ps 23,1
1 Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
2 Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
3 Er stillt mein Verlangen; er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.
4 Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.
5 Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl, du füllst mir reichlich den Becher.
6 Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit .




An-ge-dacht


Frühling! Endlich ist er da! Wobei bereits der meteorologischer Sommer begonnen hat. Die Pflanzen spriessen, alles leuchtet in bunten Farben und grünen Wiesen. Wunderschön!

Mit dem Sommer kehrt auch die Normalität zurück, was vieles wieder einfacher macht. Wir freuen uns an Begegnungen mit Menschen die wir lange Zeit nicht gesehen haben.

Oft überlege ich, ob wir aus dieser Pandemie etwas gelernt haben? Beantworten kann ich diese Frage nicht. Es wird sich zeigen, wann das Ende dieser Krise da ist.

Die Natur hat von alle dem nichts mitbekommen, sie ist gegeben. Sie ist einfach da, genau so wie unser Schöpfer immer da ist. Oft vergessen wir, dass wir nicht alleine sind. Im Gebet wird uns dann bewusst, dass da jemand ist, dem ich alles sagen darf. Meine Freude, wie auch den Ärger oder die Traurigkeit.

Susanne Vögeli, Sozialdiakonin
Bereitgestellt: 25.06.2021     Besuche: 54 Monat 
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