Rückblick Oekumenischer Gottesdienst
„Wer Saatgut hat, kann Zukunft säen.“
Es war eine schöne Gruppe von rund 30 Personen, die zusammengekommen waren, um zur Oekumenischen Kampagne „Wer Saatgut hat, kann Zukunft säen.“ einen gemeinsamen Gottesdienst zu feiern.
Mit Wort, Bild und Film haben wir uns mit dem Thema der weltweiten Ernährungsungerechtigkeit befasst. Da bleibt viel Ohnmacht bei all den Problemen, dem Hunger, der Not, der Ausbeutung, den weltwirtschaftlichen Ungerechtigkeiten. Zuviel, um dies auch nur ernsthaft in diesem Rahmen andenken zu wollen. Doch mit gezielter finanzieller Unterstützung können wir doch was bewirken; auch mit dem, was wir selbst konsumieren.
Aber eines wurde wieder ganz besonders deutlich: Nenn es Zufall, nenn es Geschenk; es ist nicht selbstverständlich, dass wir doch hier auf der „Sonnenseite“ der Welt geboren wurden.
Nicht mein Verdienst! Doch dankbar könnte man schon sein und bei all unseren eigenen Problemen die Menschen nicht vergessen, für die es nicht selbstverständlich ist, das täglich Brot zu haben. Von einem anständigen Dach über dem Kopf vielfach ganz zu schweigen.
Der Gottesdienst ging dann in ein Agapemahl über – eine Feier, in der wir uns der Abendmahlsgeschichte erinnern und dann gemeinsam miteinander essen.
Die Anwesenden haben dies mit einer schönen Kollekte für die Fastenaktion verdankt.
Dafür herzlichen Dank.
Ihr Pfr. Michael Lo Sardo und Diakon Hans-Peter Stierli